Mittwoch, 7. Januar 2009
So wird es gemacht
Gestern habe ich gelesen, dass drei kleine Kinder (fünf bis sieben Jahre) am Neujahrestag nach Afrika reisen wollten um dort zu heiraten. (Link). Sie sind am Bahnhof auf dem Weg zum Flughafen erwischt worden. Heute lese ich, die Kleinen haben es wieder versucht und sind diese Mal an der Bushaltestelle gestellt worden. (Link). Wie es richtig geht, nämlich ohne ÖPNV, hat jetzt ein sechsjähriger Amerikaner gezeigt. Er nahm ein Auto, steht jedenfalls hier.
Nachtrag:
Zwei weitere Links zu den kleinen ÖPNV-Fans.
HAZ mit Foto der Helden
HAZ zum zweiten Versuch

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Montag, 5. Januar 2009
Der ÖPNV
Ich bin überhaupt gar kein Freund des ÖPNV. Besonders hier im Ruhrgebiet funktioniert er eher schlecht. Gefühlte 100 verschiedene Verkehrsunternehmen schaffen es zwar viele Verwaltungs- und Aufsichtsratsposten zu schaffen, ein 24/7 Transport von A nach B scheitert aber unter anderem an den vielen Grenzen der einzelnen Verkehrsbetriebe.
Wenn dann, so wie heute, auf einmal draußen Wetter ist, dann klappt das mit dem Fahren auch nur bedingt. Unglückliche Umstände haben mich heute Abend zum ÖPNV-Fahrer gemacht und mir eine positive Überraschung beschert. Die Fahrkarten-Automaten in der Straßenbahn nehmen nur Münzen. Das ist besonders toll, wenn man eine weitere Strecke fahren möchte und eventuell noch eine Mehrfahrtenkarte haben möchte. Mein winziges Portemonnaie bietet nicht mal genug Platz für 34,50 Euro Hartgeld und selbst wenn doch, wer schleppt schon so viele Münzen mit sich rum? Scheine? Kreditkarten? Fehlanzeige. Obwohl ich heute gar nicht so weit fahren wollte, hatte ich trotzdem nicht eine einzige Münze dabei. Also klopfe ich beim Fahren an der Kabine, in der Hoffnung dort Geld wechseln zu können. Der Fahrer guckt mich an und sagt: „Ne, lassen Se mal, bei dem Wetter muss das nicht.“
Danke.

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Montag, 1. Dezember 2008
VW mit Audi Motor von Porsche
Manchmal kriege ich ja nicht alles mit und manchmal verstehe einiges einfach nicht. Es geht hier jetzt nicht um die großen Dinge oder warum um wirklich wichtiges, es geht gerade um Porsche. Ab Februar wird es den VW Touareg mit Porsche-Wappen und Audi-Diesel-Motor geben, also so eine Art Q7 in klein. Was soll das denn? Ist dass dann noch ein Porsche?
Klar es gab schon mal Porsches mit Motoren von anderen, den 914/4 oder den 924, aber der eine war ein VW und der Motor des anderen war überarbeitet und bei beide war der Rest Porsche. In der guten alten Zeit hat Porsche auch die Motoren für andere entwickelt, Lada, oder Harley-Davidson. Und jetzt? Jetzt kann man bei Porsche zwar Rennwagen kaufen, aber die taugen nur für Klassen-Siege in den kleinen Klassen LMP2, wo sie praktisch ohne gleichwertige Konkurrenz unterwegs sind, und GT3, wenn die Ferrari ausfallen, taugen. Aber der Gesamtkonzern macht dafür mehr Gewinn als Umsatz mit Autos.
Ist das gut, für die Marke Porsche, wenn dort nur noch auf Ruhm aus der Vergangenheit gesetzt wird?
Ist mir eigentlich egal, denn einen 911 Carrera RS 2,7 werde ich mir auf absehbare Zeit nicht leisten können und die neuen Luxus-Coupes und Großstadt-Rentner-LKWs lassen mich ziemlich kalt. Schade.

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Freitag, 28. November 2008
Motorradfahren im Winter
Endlich, nach viel zu langer Zeit, ist mein Motorrad wieder fahrbereit. Gestern Abend habe ich es von der Werkstatt abgeholt und erst mal vollgetankt.
Es dauerte ein bisschen, bis die Gute wieder angesprungen ist aber dann war es sofort wieder da, das gute Gefühl. Der V2 brummelte das Lied der Leistung und ich merkte, wie die schon verschollen geglaubten Reflexe wieder erwachten. Erst ging es ganz langsam durch die abendliche Stadt in Richtung Autobahn. Landstraßen brauchen aus der Mitte des Ruhrgebiets erst eine kurze Anreise.
Ein kurzer Zug am Kabel beamt mich förmlich von Ampel zu Ampel und die Autobahn saugt mich raus in die Welt. 40-43-44-45. Vier Autobahnen in zehn Minuten und die Kurven haben mich wieder. Trotz langer Monate Abstinenz funktioniert alles bereits wieder erstaunlich gut. Die Schräglagen nehmen zu, die Bremswege werden kürzer. Ich merke, dass ich in meinem Kopf die Position der anderen Verkehrsteilnehmer um mich herum kenne, weiß wo wer ist, ob ich die Kurve innen oder außen nehmen muss, wegen den Lichtern, die dort hinten gerade durchschimmerten. Spuren könnte ich ohne Umschauen wechseln – „ Ich weiß wo Du im Weg rumstehst“.
Jetzt wieder zurück auf die Autobahn und nach Hause. Der Motor brüllt, das Vorderrad wird leicht. Vom Beschleunigungsstreifen direkt auf die linke Spur, mit 180, 220, 250, kleinmachen und 280, Fernlicht an und schon wieder aufrichten und bremsen. Geschwindigkeitsbeschränkung. Alle Bewegungen geschehen automatisch im Unterbewusstsein, die Volle Konzentration ist auf den Verkehr gerichtet und aufs genießen.
Will ich die Maschine wirklich verkaufen?

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