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Sonntag, 23. November 2008
WE LOVE THE NEW - Nö, warum auch?
griesgram999, 23:24h
Und ZACK! Wieder nix. Statt einer großen Kampagne pro Ruhrgebiet gibt es mal wieder nur einen gut gezielten Blick in die Röhre. Nein, ich bin kein Freund von Ruhr hoch n oder Ruhr ® oder der Pott kocht oder anderen Kampagnen.
Keine von außen oder oben erdachte Kampagne trifft den Kern dessen, was das Ruhrgebiet ausmacht. Bei anderen Regionen ist das höchstwahrscheinlich ähnlich. Aber dennoch kann so eine Kampagne dazu beitragen, einer Region ein Image zu geben. Nein, jede Kampagne trägt auf jeden Fall etwas zu einem Image bei, nur eben nicht unbedingt etwas Gutes.
Besonders schlimm für den Pott ist aber, dieses Hin-und-Her der letzten in Düsseldorf ausgedachten Ruhr-Kampagne die jetzt schon wieder komplett eingestellt wird.
Warum?
Weil das Ruhrgebiet nichts zu bieten hat? Wohl kaum, wer hier lebt weiß, dass was es hier gibt. Wer von hier weggezogen ist wird sogar sehr gut feststellen können, wie viel hier geboten wird.
Also, warum dann?
Ganz polemisch gesagt, weil es die da oben gar nicht interessiert.
Eine eingehende Analyse, wer, was, warum macht möchte ich hier nicht liefern, das können andere viel besser und fundierter.
Also: Die da oben interessiert das nicht also müssen die unten was tun, denn ohne die da unten, sind die da oben gar nichts. So wie Ruhrwärts die Kulturhauptstadt von unten ist, so sollt es auch das Ruhrgebiet von unten geben.
Jetzt bin ich doch glatt an dem Thema, zu dem ich eigentlich was schreiben wollte, vorbei geprescht, aber das musste mal raus.
Keine von außen oder oben erdachte Kampagne trifft den Kern dessen, was das Ruhrgebiet ausmacht. Bei anderen Regionen ist das höchstwahrscheinlich ähnlich. Aber dennoch kann so eine Kampagne dazu beitragen, einer Region ein Image zu geben. Nein, jede Kampagne trägt auf jeden Fall etwas zu einem Image bei, nur eben nicht unbedingt etwas Gutes.
Besonders schlimm für den Pott ist aber, dieses Hin-und-Her der letzten in Düsseldorf ausgedachten Ruhr-Kampagne die jetzt schon wieder komplett eingestellt wird.
Warum?
Weil das Ruhrgebiet nichts zu bieten hat? Wohl kaum, wer hier lebt weiß, dass was es hier gibt. Wer von hier weggezogen ist wird sogar sehr gut feststellen können, wie viel hier geboten wird.
Also, warum dann?
Ganz polemisch gesagt, weil es die da oben gar nicht interessiert.
Eine eingehende Analyse, wer, was, warum macht möchte ich hier nicht liefern, das können andere viel besser und fundierter.
Also: Die da oben interessiert das nicht also müssen die unten was tun, denn ohne die da unten, sind die da oben gar nichts. So wie Ruhrwärts die Kulturhauptstadt von unten ist, so sollt es auch das Ruhrgebiet von unten geben.
Jetzt bin ich doch glatt an dem Thema, zu dem ich eigentlich was schreiben wollte, vorbei geprescht, aber das musste mal raus.
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Donnerstag, 13. November 2008
Kopenhagen – Schöne Stadt und Sex am Flughafen
griesgram999, 19:17h
Am Samstagmorgen klingelte der Wecker ziemlich früh, denn unser Flieger ging um kurz nach sechs. Die Anreise zum Düsseldorfer Flughafen klappte und sogar der Sky-Train funktionierte. An der Sicherheits-Kontrolle gab es keine Komplikationen, wenn ich mal davon absehe, dass ich meinen Laptop im Rucksack gelassen hatte und das Gepäck daher noch eine Extra-Runde drehen durfte. Ablug!
Kopenhagen empfing uns mit Sonnenschein. Der Vorteil einer frühen Anreise ist natürlich, dass der ganze Tag noch für eine Stadterkundung zur Verfügung stand. Aber erst ging es ins Hotel, in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof, gut zu erreichen, sauber, preiswert und mit nettem Personal. Luxus ist anders, aber es gab Etagenbetten wie in der Jugendherberge. Juchu, ich bin wieder jung!
Nachdem die Rucksäcke im Zimmer lagen ging es sofort in die Innenstadt, erst Kronen ziehen, lang lebe der Bankautomat, und dann in die erste sich bietende Lebensmittelabteilung Brot, Wurst, Käse und obskure Getränke kaufen. So beladen ging es weiter, eine Parkbank in der Sonne mit Blick auf was Wässriges finden. Gesagt, getan: Frühstück.
Mir ist sofort aufgefallen, wie breit die Straßen in Kopenhagen sind, dadurch wirkt die Stadt sehr großzügig. Die Gebäude sind auch nicht hässlich zu nennen.
Mittlerweile überlege ich, ob ich mir nicht doch mal eine Kamera kaufen soll, damit ich so Berichten wie diesen hier auch mit Bildern dekorieren kann, die sagen nämlich deutlich mehr als Worte.
Der Samstag wurde dann vor allem mit Shoppen und Genießen verbracht. Zum Glück für meine arme Kreditkarte, habe ich nichts Passendes gefunden, außer einem Geburtstagsgeschenk.
Da das geplante Abendprogramm ausfiel, habe wir uns zuerst ein Restaurant gesucht und danach ein Alternativ-Programm. Es sollte irische Musik geben, also ab an den Rechner, ein LAN-Kabel an der Rezeption geliehen (irgendwas vergesse ich ja immer) und geguckt wo denn was stattfindet. Hin und festgestellt, da ist nichts, außer ein paar Dänen, die an Tischen sitzen. Den anderen, möglicherweise interessanten Abendunterhaltungspunkt, eine norwegisch singende Indie-Pop-Rock-Band für ca. 45,- Euro pro Nase und mit langen Hin- und Rückwanderweg, haben wir uns dann aus Faulheit und Geiz auch nicht gegönnt. Dafür haben wir dann eine flotte Runde durch den Rotlicht-Bezirk gedreht.
Ich fühle mich immer gut, wenn ich für einen Einheimischen gehalten werde, dass ist an dem Tag öfter passiert, leider konnte ich abends den angetrunkenen Jung-Dänen auf Großstadt-Safari nicht bei Suche nach einer coolen Disko helfen, oder was auch immer sie wollten.
Am Sonntag dann, nach einen reichhaltigen Frühstück, haben wir die Sehenswürdigkeiten der Stadt kontrolliert. Ja, sie waren alle da.
Zum meinem Glück kam auch endlich das bestellte Wetter: Gewölkt und nieselig, normalerweise klappt das nie mit meinen Wetterwünschen.
Toll ist auch der Kontrast vom schicken Kopenhagen zum wilden Christiania wollte ich nur mal kurz erwähnen.
Aber Sonntag war ja der Tag, um das Touri-Programm durchzuziehen, also ging es weiter durch die Stadt, Kirchen, Paläste und Parks zu der Schwimm-Ische. Und von dort dann zurück mit dem Linienschiff, oder wie nennt man die Buslinien im Wasser? Entweder hatte der Fahrkarten-Verkäufer einen guten Tag, keine Lust auf Arbeit oder Mitleid mit uns, jedenfalls wollte er von uns kein Geld für die Boots-Fahrt.
Sehr nett, wie überhaupt alle Dänen, mit denen wir zu tun hatten.
Übrigens ist uns aufgefallen, dass extrem kurze Minnimalst-Minis mit Strumpfhose und Stiefeln bei den Mädels ganz schwer angesagt sind. Bei denen in der Stadt ebenso wie bei denen im Rotlicht-Viertel. Letztere trugen aber Stiefeln mit hohen Absätzen, während erstere eher auf die Variante mit Fellbesatz setzen.
Am Schluss unseres Aufenthaltes gab dann noch ein bisschen Sex am Flughafen. Bei der Sicherheitsschleuse hat der Metalldetektor bei mir angeschlagen und die Dame von der Security musste mich mal ganz gründlich befummeln. Ist schon seltsam, wenn man auf eine Podest steht und die Finder der jungen, blonden Beamtin in der eigenen Unterhose verschwinden.
Kopenhagen empfing uns mit Sonnenschein. Der Vorteil einer frühen Anreise ist natürlich, dass der ganze Tag noch für eine Stadterkundung zur Verfügung stand. Aber erst ging es ins Hotel, in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof, gut zu erreichen, sauber, preiswert und mit nettem Personal. Luxus ist anders, aber es gab Etagenbetten wie in der Jugendherberge. Juchu, ich bin wieder jung!
Nachdem die Rucksäcke im Zimmer lagen ging es sofort in die Innenstadt, erst Kronen ziehen, lang lebe der Bankautomat, und dann in die erste sich bietende Lebensmittelabteilung Brot, Wurst, Käse und obskure Getränke kaufen. So beladen ging es weiter, eine Parkbank in der Sonne mit Blick auf was Wässriges finden. Gesagt, getan: Frühstück.
Mir ist sofort aufgefallen, wie breit die Straßen in Kopenhagen sind, dadurch wirkt die Stadt sehr großzügig. Die Gebäude sind auch nicht hässlich zu nennen.
Mittlerweile überlege ich, ob ich mir nicht doch mal eine Kamera kaufen soll, damit ich so Berichten wie diesen hier auch mit Bildern dekorieren kann, die sagen nämlich deutlich mehr als Worte.
Der Samstag wurde dann vor allem mit Shoppen und Genießen verbracht. Zum Glück für meine arme Kreditkarte, habe ich nichts Passendes gefunden, außer einem Geburtstagsgeschenk.
Da das geplante Abendprogramm ausfiel, habe wir uns zuerst ein Restaurant gesucht und danach ein Alternativ-Programm. Es sollte irische Musik geben, also ab an den Rechner, ein LAN-Kabel an der Rezeption geliehen (irgendwas vergesse ich ja immer) und geguckt wo denn was stattfindet. Hin und festgestellt, da ist nichts, außer ein paar Dänen, die an Tischen sitzen. Den anderen, möglicherweise interessanten Abendunterhaltungspunkt, eine norwegisch singende Indie-Pop-Rock-Band für ca. 45,- Euro pro Nase und mit langen Hin- und Rückwanderweg, haben wir uns dann aus Faulheit und Geiz auch nicht gegönnt. Dafür haben wir dann eine flotte Runde durch den Rotlicht-Bezirk gedreht.
Ich fühle mich immer gut, wenn ich für einen Einheimischen gehalten werde, dass ist an dem Tag öfter passiert, leider konnte ich abends den angetrunkenen Jung-Dänen auf Großstadt-Safari nicht bei Suche nach einer coolen Disko helfen, oder was auch immer sie wollten.
Am Sonntag dann, nach einen reichhaltigen Frühstück, haben wir die Sehenswürdigkeiten der Stadt kontrolliert. Ja, sie waren alle da.
Zum meinem Glück kam auch endlich das bestellte Wetter: Gewölkt und nieselig, normalerweise klappt das nie mit meinen Wetterwünschen.
Toll ist auch der Kontrast vom schicken Kopenhagen zum wilden Christiania wollte ich nur mal kurz erwähnen.
Aber Sonntag war ja der Tag, um das Touri-Programm durchzuziehen, also ging es weiter durch die Stadt, Kirchen, Paläste und Parks zu der Schwimm-Ische. Und von dort dann zurück mit dem Linienschiff, oder wie nennt man die Buslinien im Wasser? Entweder hatte der Fahrkarten-Verkäufer einen guten Tag, keine Lust auf Arbeit oder Mitleid mit uns, jedenfalls wollte er von uns kein Geld für die Boots-Fahrt.
Sehr nett, wie überhaupt alle Dänen, mit denen wir zu tun hatten.
Übrigens ist uns aufgefallen, dass extrem kurze Minnimalst-Minis mit Strumpfhose und Stiefeln bei den Mädels ganz schwer angesagt sind. Bei denen in der Stadt ebenso wie bei denen im Rotlicht-Viertel. Letztere trugen aber Stiefeln mit hohen Absätzen, während erstere eher auf die Variante mit Fellbesatz setzen.
Am Schluss unseres Aufenthaltes gab dann noch ein bisschen Sex am Flughafen. Bei der Sicherheitsschleuse hat der Metalldetektor bei mir angeschlagen und die Dame von der Security musste mich mal ganz gründlich befummeln. Ist schon seltsam, wenn man auf eine Podest steht und die Finder der jungen, blonden Beamtin in der eigenen Unterhose verschwinden.
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Montag, 10. November 2008
Piraten auf der Emscher
griesgram999, 00:58h
Nein, besser noch, auf dem Rhein-Herne-Kanal, denn auf der Emscher fahre ja keine Boote. Also:
eines kapern?
Die Idee habe ich sofort aufgegriffen und daraus einen wasserdichten(!) Plan gemacht. An einer Schleuse auf die Lauer legen und warten, harhar -wichtiges Detail damit der geneigte Leser die Reife des Plans erkennen und würdigen kann, warten bis das Schiff durch die Schleuse hindurch ist, dann sofort entern und, einer alten Eroll Flynn-Tradition folgend, die Besatzung über Bord werfen. Die Bordwände von Binnenschiffen sind nicht so hoch und es wird mit Sicherheit spritzen, daher sorgt dieses Detail des Plans dafür, dass er am besten im Hochsommer durchgeführt wird. Wenn er schon wasserdicht ist, dann soll er auch nicht nass werden.
Jetzt alle Mann an die Brassen und Vollgas, nein volle Kraft voraus, durch die nächste Schleuse und weg sind wir.
Meines Wissens nach sind Schwimmer in der Schleuse verboten, daher sind wir ab dort auch vor der verfolgungs-schwimmenden Besatzung in Sicherheit.
Jetzt muss nur noch der Hochsommer kommen, ein Piraten-Flash-Mob und ein dutzend Augenklappen und Hakenhände organisiert werden und los geht's.
Wer ist dabei?
Arr - Piraten auf dem Kanal
Beim Spaziergang durch Kopenhagen kam mir folgende Idee: Boote sind teuer, also warum nicht einfach in guter alter Störtebecker-Traditioneines kapern?
Die Idee habe ich sofort aufgegriffen und daraus einen wasserdichten(!) Plan gemacht. An einer Schleuse auf die Lauer legen und warten, harhar -wichtiges Detail damit der geneigte Leser die Reife des Plans erkennen und würdigen kann, warten bis das Schiff durch die Schleuse hindurch ist, dann sofort entern und, einer alten Eroll Flynn-Tradition folgend, die Besatzung über Bord werfen. Die Bordwände von Binnenschiffen sind nicht so hoch und es wird mit Sicherheit spritzen, daher sorgt dieses Detail des Plans dafür, dass er am besten im Hochsommer durchgeführt wird. Wenn er schon wasserdicht ist, dann soll er auch nicht nass werden.
Jetzt alle Mann an die Brassen und Vollgas, nein volle Kraft voraus, durch die nächste Schleuse und weg sind wir.
Meines Wissens nach sind Schwimmer in der Schleuse verboten, daher sind wir ab dort auch vor der verfolgungs-schwimmenden Besatzung in Sicherheit.
Jetzt muss nur noch der Hochsommer kommen, ein Piraten-Flash-Mob und ein dutzend Augenklappen und Hakenhände organisiert werden und los geht's.
Wer ist dabei?
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