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Sonntag, 10. Mai 2009
Kommentar zu Gotcha! Paintball im Visier
griesgram999, 18:17h
Leider kann ich wieder mal nicht auf freitag.de kommentieren, dieses mal bekomme ich beim Abschicken des Kommentars ein 503-Fehler. Also gibt es hier meinen Kommentar zum Beitrag Gotcha! Paintball im Visier
Und wieder wird auf die Sportschützen geschossen, weil diese im Internet nicht so präsent sind? Oder weil die meisten Blogger nicht verstehen, wo der Spaß am Schießen mit Handfeuerwaffen liegt? Das liest sich ein bisschen wie, bitte verbietet nicht mein Spielzeug, sondern das von anderen. Dieser Artikel hätte auch funktioniert, ohne gegen Sportschützen zu polemisieren.
Inhaltlich möchte ich noch drei Punkte anmerken:
1. Schützenvereine sind in der Regel Traditionsschützen und keine Sportschützen. IPSC-Schießen ist Hochleistungssport und wird mit Sicherheit nicht in dörflichen Schützenclubs praktiziert.
2. Sportschützen dürfen Ihre Waffen nur zu Hause und eventuell auf der Schießanlage führen, ansonsten dürfen Waffen nur transportiert werden und zwar verschlossen, nicht Zugriffs bereit und auch nur zum Büchsenmacher oder zum Schießplatz und zurück. Zuhause müssen die Waffen in Tresoren verschlossen sein und nur der Schütze darf darauf Zugriff haben.
3. Es ganz und gar nicht so, dass auf jeder Schießanlage problemlos die Waffen eingelagert werden können. Davon abgesehen, dass viele Sportschützen auf mehr als einer Anlage schießen.

Und wieder wird auf die Sportschützen geschossen, weil diese im Internet nicht so präsent sind? Oder weil die meisten Blogger nicht verstehen, wo der Spaß am Schießen mit Handfeuerwaffen liegt? Das liest sich ein bisschen wie, bitte verbietet nicht mein Spielzeug, sondern das von anderen. Dieser Artikel hätte auch funktioniert, ohne gegen Sportschützen zu polemisieren.
Inhaltlich möchte ich noch drei Punkte anmerken:
1. Schützenvereine sind in der Regel Traditionsschützen und keine Sportschützen. IPSC-Schießen ist Hochleistungssport und wird mit Sicherheit nicht in dörflichen Schützenclubs praktiziert.
2. Sportschützen dürfen Ihre Waffen nur zu Hause und eventuell auf der Schießanlage führen, ansonsten dürfen Waffen nur transportiert werden und zwar verschlossen, nicht Zugriffs bereit und auch nur zum Büchsenmacher oder zum Schießplatz und zurück. Zuhause müssen die Waffen in Tresoren verschlossen sein und nur der Schütze darf darauf Zugriff haben.
3. Es ganz und gar nicht so, dass auf jeder Schießanlage problemlos die Waffen eingelagert werden können. Davon abgesehen, dass viele Sportschützen auf mehr als einer Anlage schießen.

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Samstag, 9. Mai 2009
Was will der Autor uns damit sagen?
griesgram999, 01:56h
Ich habe heute diesen Blogbeitrag bei Freitag.de gelesen. Eigentlich wollte ich direkt kommentieren, aber dazu muss man sich erst registrieren. Dass will ich nicht, also schreibe ich hier, was ich dazu zu sagen habe.
Es geht wieder um die Petition
Zeichnen kann man hier.
Im großen und ganzen verstehe ich die Intention des Autors nicht. Einige seiner Behauptungen halte ich für falsch, bei anderen vermute ich es nur, habe aber keine Lust zu recherchieren ob mein Gefühl mich trügt. Der Autor belegt seine Behauptungen ja auch nicht wäre nur eine vorgeschobene Begründung. Ist auch unnötig, denn ich will nur ein paar seiner Aussagen anzweifeln.
Zitat:
Würde der ADAC an allen Autobahnraststellen Infostände aufbauen und versuchen, binnen vier Tagen 50.000 Autofahrer davon zu überzeugen, für niedrigere Spritpreise zu unterschreiben, könnte man einen ähnlichen, wenn nicht noch größeren Erfolg verzeichnen.
Einwurf:
Meines Wissens nach gab es eine solche Petition mit mehr als 150.000 Unterzeichner. Ob diese Petition allerdings vom ADAC initiiert wurde? Keine Ahnung
Im Freitag steht sinngemäß, alle, die die Petition unterschrieben tragen Scheuklappen, weil sie die anderen Petitionen nicht auch unterschrieben haben. Das ist, mit Verlaub, Bullshit, denn:
Erstens sollte an sich mit dem Thema zu dem man eine Petition unterzeichnet zumindest soweit kennen, dass man den Antrag auch richtig versteht. Das ist zumindest bei mir nicht immer der Fall. Ich zumindest bin mir nicht sicher, ob die im Artikel angeführte Petition zum Thema Marktpreise bei Blutzuckerteststreifen nicht der Fall.
Zweitens sollte man den Antrag auch inhaltlich unterstützen, was ja nicht unwichtig ist. Das ist bei mir z.B. beim Thema Berlin-Umzug aller Ministerien nicht der Fall.
Drittens ist diese Petition gesamtgesellschaftlich doch um einiges wichtiger als die meisten anderen die ich bisher gesehen habe, meiner Meinung nach.
Hinzu kommen noch:
Viertens war, gerade am Anfang, als ca. 20 Menschen pro Minute die Petition gegen die Internetzensur unterzeichneten, die Erreichbarkeit des Servers nicht immer gegeben und daher bin ich nach meiner Unterschrift schnell weg, um den Zugang frei zu machen. Ich werde jedoch öfter zurückkommen und mir die anderen Petitionen noch näher angucken und eventuell unterstützen. Andere haben das vielleicht direkt versucht.
Und schließlich Fünftens, ist die Anzahl an Zeichnern seit Montag bei vielen Petitionen tatsächlich erheblich gestiegen. Ob sie stärker gestiegen ist als in der letzten Woche oder nicht, das vermag ich jedoch nicht zu sagen.
Muss ich also Asche auf meine Tasten streuen? Nein. Aber ich hätte eine Idee wer.

Es geht wieder um die Petition
Zeichnen kann man hier.
Im großen und ganzen verstehe ich die Intention des Autors nicht. Einige seiner Behauptungen halte ich für falsch, bei anderen vermute ich es nur, habe aber keine Lust zu recherchieren ob mein Gefühl mich trügt. Der Autor belegt seine Behauptungen ja auch nicht wäre nur eine vorgeschobene Begründung. Ist auch unnötig, denn ich will nur ein paar seiner Aussagen anzweifeln.
Zitat:
Würde der ADAC an allen Autobahnraststellen Infostände aufbauen und versuchen, binnen vier Tagen 50.000 Autofahrer davon zu überzeugen, für niedrigere Spritpreise zu unterschreiben, könnte man einen ähnlichen, wenn nicht noch größeren Erfolg verzeichnen.
Einwurf:
Meines Wissens nach gab es eine solche Petition mit mehr als 150.000 Unterzeichner. Ob diese Petition allerdings vom ADAC initiiert wurde? Keine Ahnung
Im Freitag steht sinngemäß, alle, die die Petition unterschrieben tragen Scheuklappen, weil sie die anderen Petitionen nicht auch unterschrieben haben. Das ist, mit Verlaub, Bullshit, denn:
Erstens sollte an sich mit dem Thema zu dem man eine Petition unterzeichnet zumindest soweit kennen, dass man den Antrag auch richtig versteht. Das ist zumindest bei mir nicht immer der Fall. Ich zumindest bin mir nicht sicher, ob die im Artikel angeführte Petition zum Thema Marktpreise bei Blutzuckerteststreifen nicht der Fall.
Zweitens sollte man den Antrag auch inhaltlich unterstützen, was ja nicht unwichtig ist. Das ist bei mir z.B. beim Thema Berlin-Umzug aller Ministerien nicht der Fall.
Drittens ist diese Petition gesamtgesellschaftlich doch um einiges wichtiger als die meisten anderen die ich bisher gesehen habe, meiner Meinung nach.
Hinzu kommen noch:
Viertens war, gerade am Anfang, als ca. 20 Menschen pro Minute die Petition gegen die Internetzensur unterzeichneten, die Erreichbarkeit des Servers nicht immer gegeben und daher bin ich nach meiner Unterschrift schnell weg, um den Zugang frei zu machen. Ich werde jedoch öfter zurückkommen und mir die anderen Petitionen noch näher angucken und eventuell unterstützen. Andere haben das vielleicht direkt versucht.
Und schließlich Fünftens, ist die Anzahl an Zeichnern seit Montag bei vielen Petitionen tatsächlich erheblich gestiegen. Ob sie stärker gestiegen ist als in der letzten Woche oder nicht, das vermag ich jedoch nicht zu sagen.
Muss ich also Asche auf meine Tasten streuen? Nein. Aber ich hätte eine Idee wer.

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Donnerstag, 7. Mai 2009
Der Wahnsinn greift um sich
griesgram999, 23:29h
Heute wurde gemeldet, dass im Zuge des politischen Aktionismus unter anderem Paintball verboten werden soll. Und statt eines ungläubigen oder auch hysterischen Auflachens wird tatsächlich beinahe überall ernsthaft darüber berichtet oder sogar diskutiert.
Geht’s noch? Das ist mir nicht mal einen Link wert.
Es war ja klar, dass die untätige Politik nach dem Amok-Lauf irgendwas machen würde, um Tätigkeit zu simulieren, bisher wurde nach so einem Anlass jedoch immer irgendwas verboten oder verschärft, was wenigstens am Rande mit dem Täter zu tun hatte. Aber diese Einschränkung ist nun auch gefallen. Als würde uns die Zensursula nicht schon genug unnötigen Ärger machen mit Ihrer Symbolpolitik die nur der eigenen Selbstdarstellung und Wiederwahl dient.
Nein, jetzt wird eine andere Minderheit der man nicht keinen nennenswerten Widerstand zutraut gesetzlich gegängelt und mit emotionalisierenden Nicht-Argumenten in die Ecke der Bösen gedrückt. Unfassbar mit welcher Unverfrorenheit die Politischen Masse, ich scheue mich den Begriff Klasse in diesem Zusammenhang zu verwenden, hier vorgeht. Es fällt mir langsam immer schwerer, dahinter nur Dummheit und Machterhalt zu vermuten.
Als Sportschütze hatte ich schon mit schlimmen und unsinnigen Gesetzen und Verordnungen den legalen Waffenbesitzern gegenüber gerechnet. Ein totales Waffenverbot jedoch hatte ich nicht erwartet, schließlich sind Jäger und Sportschützen gut organisiert und zumindest die Jäger in den ländlichen Kreisen auch ziemlich gut mit „denen da oben“ vernetzt.
Ich muss zugeben, meine Phantasie, was denn nun verboten werden könnte, kreiste immer nur um Dinge, die ich mit dem Amokläufer in Zusammenhang bringen konnte. Internet, „Killerspiele“ wie WoW, Tischtennis, irgendeine Musikrichtung, Schwarze Socken, Realschulen oder ähnliches kamen mir in den Sinn. Aber Paintball?
Was verstehen oder mögen unsere Politiker denn noch nicht und werden beim nächsten Anlass verbieten? LARPs wie Cynx vermutet? Oder ältere schwarze Autos von Suzuki, wie letztens in Holland einer als Mordinstrument benutzt wurde? Falls die Abwrackprämie mal nicht mehr funktioniert vielleicht? Oder vielleicht einfach das Grundgesetz, das scheinen die Damen und Herren in der Politik ja auch nicht zu mögen.

Geht’s noch? Das ist mir nicht mal einen Link wert.
Es war ja klar, dass die untätige Politik nach dem Amok-Lauf irgendwas machen würde, um Tätigkeit zu simulieren, bisher wurde nach so einem Anlass jedoch immer irgendwas verboten oder verschärft, was wenigstens am Rande mit dem Täter zu tun hatte. Aber diese Einschränkung ist nun auch gefallen. Als würde uns die Zensursula nicht schon genug unnötigen Ärger machen mit Ihrer Symbolpolitik die nur der eigenen Selbstdarstellung und Wiederwahl dient.
Nein, jetzt wird eine andere Minderheit der man nicht keinen nennenswerten Widerstand zutraut gesetzlich gegängelt und mit emotionalisierenden Nicht-Argumenten in die Ecke der Bösen gedrückt. Unfassbar mit welcher Unverfrorenheit die Politischen Masse, ich scheue mich den Begriff Klasse in diesem Zusammenhang zu verwenden, hier vorgeht. Es fällt mir langsam immer schwerer, dahinter nur Dummheit und Machterhalt zu vermuten.
Als Sportschütze hatte ich schon mit schlimmen und unsinnigen Gesetzen und Verordnungen den legalen Waffenbesitzern gegenüber gerechnet. Ein totales Waffenverbot jedoch hatte ich nicht erwartet, schließlich sind Jäger und Sportschützen gut organisiert und zumindest die Jäger in den ländlichen Kreisen auch ziemlich gut mit „denen da oben“ vernetzt.
Ich muss zugeben, meine Phantasie, was denn nun verboten werden könnte, kreiste immer nur um Dinge, die ich mit dem Amokläufer in Zusammenhang bringen konnte. Internet, „Killerspiele“ wie WoW, Tischtennis, irgendeine Musikrichtung, Schwarze Socken, Realschulen oder ähnliches kamen mir in den Sinn. Aber Paintball?
Was verstehen oder mögen unsere Politiker denn noch nicht und werden beim nächsten Anlass verbieten? LARPs wie Cynx vermutet? Oder ältere schwarze Autos von Suzuki, wie letztens in Holland einer als Mordinstrument benutzt wurde? Falls die Abwrackprämie mal nicht mehr funktioniert vielleicht? Oder vielleicht einfach das Grundgesetz, das scheinen die Damen und Herren in der Politik ja auch nicht zu mögen.

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